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Photografie
Rollenwechsel - Fotografen vor der Kamera (Auswahl)
Gebunden, 226 Seiten, 160 s/w Fotos Duotone
8.75 x 10 in. (22 x 25 cm.)
Friedrich Reinhardt/Una Papers

Rollenwechsel nennt die Basler Fotografin Vera Isler dieses Buch.
Ihre Rolle gewechselt haben 80 Berufskolleglnnen, die sie während
fünf Jahren besucht und fotografiert hat: Aus Fotografierenden
sind Fotografierte geworden. Unter den Porträtierten finden sich
so berühmte Namen wie Arnold Newman, Richard Avedon, Giséle
Freund, Elliott Erwitt, Annie Leibowitz, Inge Morath
und Alfred Eisenstaedt.
Fotograflnnen sind schwierige Modelle. Denn sie wissen darum,
wie sehr das Medium Fotografie lügen kann, wie es den
Porträtierten verschönern oder in ein negatives Licht setzen kann.
Trotzdem haben sich Vera Isler Kolleglnnen der Herausforderung
des Fotografiertwerdens gestellt und die Offenheit und Liebe zum
Gegenüber gezeigt, die es nicht hinter, sondern auch vor der
Kamera braucht.
Die so entstandenen Porträts werden ergänzt durch
Kurzbiographien der Fotograflnnen und knappe Statements, in
denen sich die Porträtierten zum Rollenwechsel äussern.
Fotografen vor der Kamera ( Auswahl) :
Gebunden, 226 Seiten, 160 s/w Fotos Duotone
8.75 x 10 in. (22 x 25 cm.)
Friedrich Reinhardt/Una Papers
Vera Isler: Auge in Auge mit...
(Text gekürzt)

Die Basler Fotografin Vera Isler zeigt Künstler und Fotografin.
Es gibt unter ihnen einige, die sich in ebendieser Pose gefallen:
Markus Lüpertz mit viel Gold an seinen Fingern oder der gepflegte
John Armleder, Fast alle können sie aber nicht verbergen, was sie
in allererster Linie sind: Menschen.
Verschmitzt und weise Louise Bourgeois, verletzlich und sensibel
Mimmo Paladino, wütend Ben Vautier, fröhlich und verspielt Nam
June Paik, freundlich und distanziert Markus Raetz, klug und
intellektuell Annie Leibovitz, versteinert George Segal, weich und
stark Pipilotti Rist. Fotografische Porträts sind immer
Inszenierungen der Porträtierten und der Fotografin, sie verraten
viel über beide, über den Menschen vor der Kamera und dem
dahinter.
Vera Isler lässt <<ihre>> Porträtierten in ihrem Nest, zeigt sie,
umgeben von ihrer Kunst und ihren Werken, nicht nackt und
bloss. Umso faszinierender die Pose en face, Auge in Auge
sozusagen, die einen zwingt, sich der Kraft dieser Menschen
auszusetzen.
-- von Silvia Hofmann


FACE TO FACE - Künstler Porträts
Softcover, 75 Seiten, 60 s/w Fotos - Duotone
9 x 11.5 in. (24 x 30 cm.)
Friedrich Reinhardt Verlag, Schweiz

Vera Isler hat in den vergangenen Jahren eine grosse Anzahl
bekannter Künstler in ihren Ateliers besucht. Entstanden ist dabei
eine Reihe von Aufnahmen, welche einen vorzüglichen Ueberblick
über wichtigste Künstler der Gegenwart vermittelt und eine
Begegnung von Angesicht zu Angesicht ermöglicht. Die Basler
Photo-Künstlerin hat die meisten Porträtierten zu Hause oder in
ihren Ateliers aufgenommen, ist ihr Anliegen doch, diese als
Menschen und nicht nur als berühmte Persönlichkeit zu zeigen.
Sämtliche dieser hochformatigen Porträt sind in schwarz-weiss
aufgenommen und haben ein Format 120 x 170 cm.
Fotoinstallation in der Ausstellung "Face to Face", Kunsthalle
Wien, 1992.